Wir suchen den Frühling

von Bettina Sedlmair OGV Vagen

 

Wir suchen den Frühling - Malen der Blumen

Alter/Anzahl der Kinder:

Kindergarten- und Grundschulkinder,

 

Mitbringen:

evtl. Pflanzenpresse, Buntstifte, Unterlage, Getränk

 

Materialien:

weißes Papier DIN A 4, buntes Tonpapier DIN A 3, Wolle oder so Klammern zum Heften, Märchenbuch, Locher, Handy

 

Ort:

Wald und Waldrand

 

Betreuer:

je nach der Anzahl der Kinder

 

Jahreszeit:

natürlich Frühling, zur Zeit der Leberblümchenblüte, also etwa Mitte April

 

Dauer der Gruppenstunde:

1,5 – 2 Stunden, je nachdem, wie weit man hingehen muss

 

Vorbereitungen:

Märchen aussuchen, eigene Pflanzenpresse mitnehmen

 

Durchführung:

Entweder man trifft sich gleich am Waldrand oder marschiert gemeinsam dorthin.

Jedes Kind darf sich EIN Leberblümchen mit Blatt pflücken (sind eigentlich geschützt! Aber ich meine, da, wo sie wachsen, wachsen sie ja in Massen, da fehlen die paar nicht). Aber aufpassen, dass es wirklich nur eins ist. Den Kindern erklären, warum man so geizig ist.

Das Blümchen wird gemeinsam genau angeschaut, Farbe, Anzahl der Blütenblätter etc. und dann auf eine Seite Papier gemalt. Dann muss nur noch der Name dazu geschrieben werden. Kinder, die noch nicht schreiben können, sollen sich von älteren helfen lassen.

Meist wachsen ja noch mehr Frühlingsblumen an so einem Platz. Huflattich, Lungenkraut usw. Man kann, solange man Zeit hat, mehrere Blümchen auf je eine Seite abmalen.

Aus den Blättern machen wir dann ein Kräuterbuch, das wir über das Jahr noch füllen werden. Dazu das DIN A 3 Tonpapier in der Mitte falten und lochen. Aus der Wolle eine Kordel drehen. Das geht am besten, wenn immer zwei Kinder zusammenhelfen. Und anschließend durch die Löcher ziehen. Oder einfach im Schreibwarenhandel fertige Klammern kaufen.

Im Internet gibt es viele Kräutermärchen. Von einer der Frühlingsblumen kann man neben dem Malen ein Märchen vorlesen. Mir gefällt am besten das Huflattichmärchen vom Kräuterengel Herbario, der ganz schrecklichen Husten hatte von Folke Tegetthoff. Damit die abgerupften Blumen nicht achtlos weggeworfen werden, einfach in die Pflanzenpresse legen und in einer späteren Gruppenstunde zu den Gemälden kleben.

 

Kosten:

ein Unkostenbeitrag von 2 Euro je Kind ist auf jeden Fall ausreichend

 

Passende Geschichten:

Die Pflanzenmärchen von Folke Tegetthoff finde ich sehr schön, es gibt aber auch viele andere Autoren