Dorfener Bohnenatlas

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Kultur und Soziales

Aus der Begegnung des Gartenbauvereins Zeilhofen mit einer Familie aus Afghanistan, die in Dorfen lebt, entstand die Idee zum Bohnenatlas. Die Mutter hatte bei der Flucht fünf Bohnenkerne der Sorte ‘Lobija cheti‘, eine ertragreiche Stangenbohne, aus ihrer Heimat mitgenommen, und wollte diese gerne im Beet unserer Kindergruppe „Naturkids“ anbauen. Das gab den Anstoß zu diesem Projekt.

Mit Hilfe der Stadtverwaltung haben wir zuerst einmal die Herkunftsländer all unserer Dorfener Bürgerinnen und Bürger herausgesucht und mit den Kindern auf einer Weltkarte gekennzeichnet. Über die „Saatgutbibliotheken“ haben wir dann fünfzig verschiedene Bohnensamen besorgt, die in diesen Regionen der Welt heimisch sind. Die Kinder bekamen nun die Aufgabe, ein bis zwei Sorten anzubauen. Dafür hatten sie vorher schon Wurmkompost vorbereitet (siehe S. XXX) Außerdem gab es eine Anbauanleitung und die Unterstützung von erfahrenden Vereinsmitgliedern als „Bohnenpaten“. In einem vorbereiteten Steckbrief sollten die Naturkids außerdem Notizen zu Keimung, Wuchsform und Bohnenbewuchs machen.

Der Tipp vom Bezirksverband

Das Projekt ist natürlich auch mit anderen Kulturpflanzen möglich, z. B. mit Tomaten. Auch könnte man den Anbau gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aus den verschiedenen Herkunftsländern organisieren und vielleicht sogar bei einem Fest die kulinarischen Spezialitäten, die daraus entstehen, genießen.

Spannend waren dann nicht nur die verschiedenen Erntezeiten von Anfang September bis Mitte Oktober, sondern auch, wie vielfältig die Bohnen aussahen. Die tollsten Farben und Formen kamen zum Vorschein. Die Namen erklären sich oft schon aus den Schoten, wie bei der Mondbohne, deren Schote wie eine Mondsichel aussieht.

Durch den Anbau haben wir viel über die Bohnen gelernt. Sie wachsen überall auf der Welt und es gibt tausende von Sorten. Sogar „Selfies“ machen Bohnen, das heißt, sie bestäuben sich selbst noch in der geschlossenen Blüte. So können verschiedene Sorten nebeneinander wachsen, ohne sich zu kreuzen.

Projektdauer: 1 Jahr

Kontakt:

Renate Döllel

Unterseebach 6

84405 Dorfen

Tel.: 08081/1208

Mail: renate.doellel@gmx.de

Der Wurmkompost – so entsteht „Gärtnergold“

Schwierig, weil.

Anleitung.

Aufbauanleitung Kompost, Materialien, Größe, Inhalt Schautafeln, …

Anbau der Bohnen

Besorgen des Saatguts

Mit Hilfe der Stadtverwaltung haben wir zuerst einmal die Herkunftsländer all unserer Dorfener Bürgerinnen und Bürger herausgesucht und mit den Kindern auf einer Weltkarte gekennzeichnet. Über die „Saatgutbibliotheken“ haben wir dann fünfzig verschiedene Bohnensamen besorgt, die in diesen Regionen der Welt heimisch sind. Die Kinder bekamen nun die Aufgabe, ein bis zwei Sorten anzubauen. Dafür hatten sie vorher schon Wurmkompost vorbereitet (siehe S. XXX) Außerdem gab es eine Anbauanleitung und die Unterstützung von erfahrenden Vereinsmitgliedern als „Bohnenpaten“. In einem vorbereiteten Steckbrief sollten die Naturkids außerdem Notizen zu Keimung, Wuchsform und Bohnenbewuchs machen.

Aussaat und Ernte

Spannend waren dann nicht nur die verschiedenen Erntezeiten von Anfang September bis Mitte Oktober, sondern auch, wie vielfältig die Bohnen aussahen. Die tollsten Farben und Formen kamen zum Vorschein. Die Namen erklären sich oft schon aus den Schoten, wie bei der Mondbohne, deren Schote wie eine Mondsichel aussieht.

Durch den Anbau haben wir viel über die Bohnen gelernt. Sie wachsen überall auf der Welt und es gibt tausende von Sorten. Sogar „Selfies“ machen Bohnen, das heißt, sie bestäuben sich selbst noch in der geschlossenen Blüte. So können verschiedene Sorten nebeneinander wachsen, ohne sich zu kreuzen.

Saatgutgewinnung

Unser Ernteerfolg war so gut, dass wir verjüngtes Saatgut an die Saatgutbibliotheken zurückschicken konnten. Wir haben bei uns in Dorfen jetzt fünfzig verschiedene Bohnensorten, die wir anbauen und auch gerne weitergeben. Daraus haben wir eine Liste erstellt, in der wir die Bohnensorten den Heimatländern unserer Dorfener Bürgerinnen und Bürgern zugeordnet haben. Das ist unser Dorfener Bohnenatlas.

Anleitung:

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