Fachexkursion "Grünes Klassenzimmer Tirol"

Reiseführung: Rupert Mayr, Schuldirektor a. D., Landesobmann des Verbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine, seit vielen Jahren mit Ökologprojekten an Schulen aktiv, Autor von zwei Fachbüchern „Zeichen der Natur“ und „Gartenfreude Bienenfleiß“.

In österreichischen Schulen kann eine Stunde pro Woche beantragt und mit individuell einem Thema belegt werden. Diese eine Stunde pro Woche reicht sicherlich nicht aus, sondern es bedarf schon mehr Engagement und Zeit, um einen Schulgarten zu betreuen. Daher ist es wichtig, dass man die Aufgaben von Anfang an auf mehreren Schultern verteilt und vor allem alle an dem Projekt Beteiligten bzw. die Personen, auf deren Hilfe und Wohlwollen man angewiesen ist, mit einbindet, also Lehrer, Eltern, Obst- und Gartenbauverein, Hausmeister und Reinigungskräfte der Schule, Gemeinde ….
Viel Werbung machen, an die Öffentlichkeit gehen (Presse) und man wird überrascht sein, von welchen Seiten dann manchmal Hilfe kommt, die man gar nicht erwartet hätte.

  • Mit kleinen Schritten beginnen, keinen „perfekten“ Garten anstreben
  • es ist ein Garten für Kinder, der ständigen Veränderungen unterliegt
  • die Freude am Schaffen soll im Vordergrund stehen
  • Kindern natürliche Abläufe und Zusammenhänge nahebringen
  • „Fehlschläge“ als Hinweis für Korrekturen verstehen
  • Kindern die Chance geben, Lehrer und Schule ohne Lernstress kennenzulernen, positive Bindung aufbauen

Einen kompletten Bericht zur Fachexkursion mit Beschreibungen der besichtigten Schulgartenanlagen finden Sie hier im pdf-Format.

Schulgarten Angerberg
Wurmkiste
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