"Alles was im Garten kreucht und fleucht"

Das Fortbildungsseminar Ende Mai im Biotopgarten des Naturpark Altmühltal in Eichstätt stand ganz unter dem Motto "Alles was im Garten kreucht und fleucht". Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung ins Thema durch den Jugendbeauftragten des Bezirksverbandes Thomas Janscheck gab die Referentin Martina Widuch zunächst mittels einer Bilderpräsentation einen Überblick über die verschiedenen Tiere und Tiergruppen, die in Gärten vorkommen können. Die Auswahl reichte von A wie Amsel über F wie Feuerwanze bishin zu Z wie Zitronenfalter.

Im Anschluss ging es dann auch gleich nach draußen, um spielerisch selbst in die Rolle der verschiedenen Tiere zu schlüpfen und Einblicke in ihre Lebensweise und Besonderheiten zu erlangen. Daneben gab es immer wieder Anmerkungen und Tipps zur praktischen Umsetzung der Aktionen und Spielideen, zum Beispiel geeignete Zielgruppen, benötigtes Material oder auch Scherheitshinweise.

Der erste Praxisworkshop "Alles was summt und brummt und krabbelt" stellte Aktionsideen rund um Insekten und Spinnen vor. Dabei konnten die Teilnehmer(innen) u.a. ihre Sinne testen und zum Beispiel als Ameise versuchen ihre Artgenossen am Duft zu erkennen oder als Grille über den Hörsinn einen Partner zu finden. Als Schmetterling konnte dann Nektar aus Blüten gesaugt werden und beim Tanz der Feuerwanzen war vor allem Koordination gefragt.

Nach dem Mittagessen ging es im zweiten Praxisworkshop "Alles was fliegt und flattert" vor allem um Aktionen und Spiele rund um die Vogelwelt und Fledermäuse. Als Storch auf der Wiese jagten die Mitspieler hierbei Mäuse, Frösche und Regenwürmer. Auch beim Vogel-Ballett, beim Vogelstimmen-Gewirr oder als klopfender Specht waren alle Sinne und Geschick gefragt.

Im dritten Praxisworkshop "Alles was vier Beine hat" schlüpften die Teilnehmer(innen) dann in die Rolle von Hund, Katze, Maus und Igel. Hierbei erfuhren sie am eigenen Leib einiges aus dem Leben der Igel und Maulwürfe oder schlichen sich auf leisen Pfoten wie eine Katze an ihre Beute heran.

Zum Abschluss wurde die Gruppe dann sogar noch poetisch und schrieb kleine Gedichte zu den Tieren des Gartens und reflektierten dabei die Eindrücke und Erlebnisse des Tages.

Insgesamt war es ein überaus gelungenes Fortbildungsseminar aus dem die begeisterten und sehr motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige neue Ideen, Anregungen und Methoden mit nach Hause nehmen konnten.

Martina Widuch

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