Osterbasteln mit Stationen

von Susanne Loidl - OGV Götting

Die meisten Helfer  ließen sich nachmittags in der Karwoche finden, also wurde das der Termin zum Osterbasteln.

Alter und Anzahl der Kinder / Jugendlichen
Es waren 15 Kinder von 4 bis 12 Jahren, wobei noch ein Zweijähriger als Geschwisterkind mit von der Partie war.

Was mussten die Kinder selbst mitbringen?

  • ausgeblasenes Ei, möglichst weiß
  • Filzer, Schere
  • Leeres, sauberes Glas (Größe mind. Honigglas), z.B. Marmeladen- oder Einweckglas
  • Backblech mit Backpapier ausgelegt und mit Namen beschriftet
  • Leere, gereinigte, trockene Tetrapackung
  • Kleines Getränk

Ort
Wir dürfen den Werkraum unserer Grundschule benutzen. Wegen dem Heißkleber und Föhn brauchten wir zwei Steckdosen. (Fließend) Wasser sollte auch da sein zum Händewaschen und Pinselreinigen.

Anzahl der Betreuer
Wir hatten den Luxus von 6 Mamas, was aber bei den vielen Stationen und Tischen schon nicht verkehrt war.

Jahreszeit
Vor Ostern!

Dauer der Gruppenstunde
2 Stunden, die Helfer kamen 20 Minuten früher zur „Einweisung“ und ca. eine viertel Stunde nach Ende der Gruppenstunde war alles aufgeräumt und zugesperrt, da alle mithalfen.

Vorbereitungen vor der Gruppenstunde
Von jeder Idee hatte ich mind. ein Muster vorbereitet.
Bereits am Vortag hatte ich die Tische mit Zeitungen abgedeckt und die Materialien an den Tischen verteilt, das dauerte eine gute halbe Stunde.
Es gab zu allen Basteleien Vorlagen an den jeweiligen Stationen.

Insgesamt waren 7 Stationen bzw. Tische vorbereitet:

  • Nest, Huhn und Hase aus Tetra mit selbstgemachter Strukturpaste, Upcyclen
  • Eier färben mit Reis
  • Serviettentechnik für Eier, Vasen und Windlichter
  • Salzteig
  • Kreativ-Station für alle Papier bzw. Moosgummiarbeiten und Vorbereiten von Kleinteilen
    • Wäscheklammertiere
    • Osterei geknackt mit Küken und/oder Hase
    • Osterhase aus Mini-Baumstamm
    • Häschen auf Mundspatel
    • Heißkleber
      Hierher kamen die Kinder mit ihren ganzen Einzelteilen von jeder Station und konnten selber kleben oder sich von einer Mama helfen lassen.
    • Material-Büffet
      Hier standen Wackelaugen und Holzperlen in flachen Schalen bereit, Wollknäuel zum Selbermachen der Schnurrbarthaare, Pfeifenputzer, Holzspatel, Watte, Baumstämme und Schleifpapier …

Bevor es los ging, zeigte ich den Kindern alle Beispiele und wies darauf hin, dass alles mit Serviettentechnik und Strukturpaste möglichst am Anfang gemacht werden sollte, weil diese Sachen trocknen müssen und man damit zum Ende der Gruppenstunde nicht mehr anzufangen braucht.


Station: Nest, Huhn und Hase aus Tetra, Upcyclen

  • Leere Tetrapackungen
  • Schere
  • Pinsel, Wasserbecher
  • Acrylfarben braun, weiß, grün
  • Vogelsand
  • Becher zum Mischen, je Farbe mind. ein Becher
  • Tacker, Bürohefter
  • Wolle für Schnurrbarthaare
  • Holzperlen für Nase
  • Moosgummi und/oder Tonkarton in braun, rot, orange, gelb
  • Bunte Federn
  • Vorlagen Flügel, Schnabel, Kamm, Hasenohren

Je Acrylfarbe haben wir einen Becher Strukturpaste selbst gemacht: Etwas Farbe in einen Becher füllen, feinen Vogelsand dazugeben und mit einem Pinsel verrühren. Die Mischung muss schon noch mit dem Pinsel streichfähig sein, sonst nochmal Farbe nachfüllen.
Nur Acrylfarbe deckt mit einmal Streichen nicht die Oberfläche der Tetras. Schrift etc. scheint noch stark durch. Durch das Mischen mit dem Sand kann man eine dickere Schicht auftragen, welche aber schon eine gewisse Zeit zum Trocknen braucht. Wobei je nach Beschichtung manche Tetras besser zu bestreichen gehen und bei anderen die Farbe nicht so gut haftet. Die letzte dreiviertel Stunde durfte kein Kind mehr einen neuen Tetra anfangen, weil der sonst auch mit Föhn nicht mehr trocken geworden wäre. Eine Mama saß fast die ganze Zeit nur beim Föhnen …

Nest:

Tetra in der Höhe abschneiden, wie hoch das Gras werden soll. Von oben die Grasspitzen einschneiden, ruhig etwas ungleichmäßig, das sieht natürlicher aus. Das Nest kann oben auch gerade abgeschnitten werden, aber dann geht der „Gras-Charakter“ verloren.

Huhn und Hase:

Tetra in der Höhe abschneiden, wie groß das Tier werden soll. Den oberen Rand zusammentackern, so dass in der Mitte zwei ursprüngliche Ecken aufeinandertreffen. Flügel bzw. Hasenohren aus Tetraresten ausschneiden.

Tetra in der gewünschten Farbe anstreichen. Pinsel sollten nicht zu fein sein, eher breit und feste Borsten. Bei den Flügeln reicht es, sie auf einer Seite anzustreichen.

Die Teile zum Trocknen stellen und beschriften!

Das getrocknete Nest kann mit Heu o.ä. gefüllt werden und ist im Grunde fertig.

Huhn und Hase brauchen nach dem Trocknen noch die Gesichter und müssen zusammengeklebt (Heißkleber) werden:

  • Flügel bzw. Hasenohren werden mit Heißkleber angeklebt, diese Teile können auch aus bereits angemalten Tetra oder z.B. aus Moosgummi oder Tonpapier sein
  • Wackelaugen (selber malen ist auf dem rauen Untergrund sehr schwierig)
  • Schnurrbarthaare aus Wolle machen, dazu die Wolle ca. fünfmal um vier Finger wickeln, Faden abschneiden, mit einem weiteren Stück des gleichen Fadens in der Mitte mit Doppelknoten abbinden und die Schlaufen auf beiden Seiten aufschneiden à mittig aufkleben
  • Holzperle als Nase mittig auf den Schnurrbart kleben.
  • Kamm und Schnabel nach Vorlage aus Moosgummi oder Tonkarton ausschneiden. Den Schnabel mittig knicken und aus dem Falz ein kleines Dreieck ausschneiden, damit der Schnabel besser an die Form des Tetras angepasst ist. 
    Kamm und Schnabel aufkleben.
  • Beim Huhn können noch Federn angeklebt werden, dann sieht es frecher und witziger aus.

Tipp:
Wichtig ist bei dieser Station, dass man die Kinder rechtzeitig an die Hühner und Hasen erinnert, damit sie die nach dem Trocknen noch fertig machen können, bevor die Gruppenstunde zu Ende ist.

 

Station: Eier färben mit Reis

  • gekochte Eier, abgekühlt, möglichst weiß
  • Reis, nicht gekocht, kann später nicht mehr zum Essen verwendet werden
  • Kaltfarben zum Eierfärben
  • Je Farbe ein großes Glas, Becher, Schüssel o.ä. und einen Esslöffel
  • Je Farbe eine kleine Schüssel, z.B. Joghurtbecher
  • Essig
  • Backpapier
  • Backpinsel aus Silikon, falls vorhanden
  • Schere

Diese Eier bekommen je nach verwendeter Farbe geradezu ein natürlich-gesprenkeltes Aussehen.

  • Jede Kaltfarbe jeweils in eine kleine Schüssel füllen, jeweils 2 Esslöffel Essig dazugeben und umrühren.
  • Je Kaltfarbe ein großes Glas o.ä. mit etwas Reis füllen, so dass der Boden ca. 2 cm bedeckt ist.
  • Nun in jeden Reis-Becher erst mal einen knappen Esslöffel der jeweiligen Farbe füllen und den Reis mit der Farbe gut durchrühren. Es soll keine Flüssigkeit am Boden stehen sondern im Grunde komplett von dem Reis aufgesaugt werden. Mit wenig anfangen und ggf. etwas nachfüllen. Ist zu viel Flüssigkeit im Reis, nochmal Reis nachschütten.
  • Nun ein Ei in den Reis legen und mit dem Löffel hin und her bewegen, dass alle Seiten gefärbt werden. Sollte die Schale keine Farbe aufnehmen, das Ei wieder herausnehmen und doch etwas mehr Farbe in den Reis mischen und erneut das Ei in den Reis legen und mit dem Löffel bewegen.
  • Beim Herausnehmen des Eis kann man entweder mit dem Löffel oder mit einem Silikonpinsel die anhaftenden Reiskörner abstreifen. Es sollte so wenig Farbe im Reis sein, dass die Eier beim Entnehmen fast trocken sind, also die Finger gar nicht viel Farbe abbekommen und man gleich in die nächste Farbe wechseln kann. Sollte das Ei feucht glänzen, nicht gleich in eine andere Farbe wechseln, sondern das Ei erst auf ein Backpapier legen und trocknen lassen.
  • Wenn man das Ei in mehreren Farben wälzt, bekommt es ein gesprenkeltes Aussehen.

 

Station: Serviettentechnik für Eier, Vasen und Windlichter

  • Ausgeblasenes Ei, möglichst weiß
  • Kleine, leere Glasflaschen
  • Leeres, sauberes Glas (Größe wie Honigglas oder größer, z.B. Weckglas)
  • Pinsel, Wasserbecher
  • Kleine Becher, z.B. Joghurtbecher
  • Serviettenkleber
  • Tapetenkleister nach Anweisung angemischt
  • Servietten mit Oster-/Frühlingsmotiven
  • Ggf. Schere
  • Schaschlikspieße

Windlicht:

  • Eine Serviette aussuchen, gerne mit großem Motiv, und auf die Größe des Glases zuschneiden.
  • Obere Schicht der Serviette ablösen, die beiden unteren, weißen Schichten werden nicht benötigt.
  • Glas komplett mit Tapetenkleister einstreichen.
  • Serviette auf das Glas auflegen und vorsichtig in die richtige Position ziehen/schieben. Möglichst exakt auflegen, damit nicht mehr viel korrigiert werden muss.
  • Mit dem Pinsel und genügend Kleister die Serviette einstreichen, dass die ganze Oberfläche feucht ist und nichts mehr weg steht.
  • Trocknen lassen.

Vase:

  • Für die kleinen Glasflaschen sind Servietten  mit kleinen Mustern geeignet.
  • Entweder jedes kleine Motiv ausschneiden oder zupfen. Man kann von den Servietten auch Streifen (1,5 bis 2 cm breit ging gut) abschneiden und diese später spiralförmig um die Flasche wickeln oder als Bordüre einmal herum legen.
    Auch hier wieder nur die oberste Lage der Serviette verwenden.
  • Nun die Stellen mit Serviettenkleber einstreichen, auf die die Motive geklebt werden sollen. Für die Streifentechnik die ganze Vase einstreichen.
  • Motive oder Streifen auflegen und vorsichtig glatt streichen.
  • Mit genügend Serviettenkleister die gesamte Oberfläche der Servietten einstreichen, bis alles feucht glänzt und keine Ecken mehr aufstehen und dann trocknen lassen.
  • Da eine Vase auch mal gespült und gereinigt werden muss, ist es hier besonders wichtig, die Servietten langfristig gegen Feuchtigkeit zu schützen.

Osterei:

  • Siehe Vase  ;-))
  • Zum Bekleben das Ei auf einen Schaschlikspieß o.ä. stecken und diesen wiederum zum Trocknen in das Windlicht oder die Vase stellen.

Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass die Pinsel von Tapetenkleister und Serviettenkleber nicht vertauscht werden. Ich habe für das großflächige Windlicht aus Kostengründen Tapetenkleister verwendet, natürlich kann man auch hier Serviettenkleber benutzen. Man könnte aber auch für alles Tapetenkleister nehmen, er ist durchaus auch haltbar und schützend.

Tapetenkleister am besten am Vortag bereits ansetzen, dazu ca. 500ml Wasser mit einem Esslöffel Kleister gut durchrühren und dann quellen lassen. Immer wieder mal umrühren und Klumpen möglichst zerdrücken. Verschlossen in einem Glas hält sich der Kleister auch mehrere Tage.

 

Station: Osterhase aus Mini-Baumstamm

  • Baumstämme (ich hatte vom Weidenschneiden für Palmbuschen Weidenäste ca. 5 – 10 cm Durchmesser)
  • Schleifpapier, 80er und 120er
  • Moosgummi braun und weiß
  • Wackelaugen
  • Wolle für Schnurrbarthaare
  • Holzperle für Nase
  • Schere
  • Vorlagen für Ohren und Zähne
  • Watte für die Blume

Die Baumstämme hatte ich im Vorfeld so schneiden lassen, dass das untere Ende gerade ist und eine gute Standfläche hat bzw. das obere Ende 45° schräg zuläuft für das Gesicht.

  • Die Kinder mussten mit zweierlei Schleifpapier die Ränder der Schnittflächen entgraten und das Gesicht glatt schleifen, von grob zu fein. Mit den Fingerkuppen über das Schleifpapier reiben und herausfinden lassen, welches gröber oder feiner ist. Ältere Kinder können auf der Rückseite lesen und dann überlegen, welches Papier feiner oder gröber ist oder auch einfach fühlen.
  • Die Vorlagen mit einem Kugelschreiber auf den Moosgummi übertragen und ausschneiden. Kulli zeichnet auf Moosgummi wesentlich besser an als Bleistift.
  • Sollte der Moosgummi aufgebraucht sein, kann man auch Tonpapier nehmen, dann wird es aber ein Indoor-Hase. Ohne Papier kann man ihn durchaus auch etwas geschützt im Freien aufstellen.
  • Aus der Wolle die Schnurrbarthaare herstellen. Dazu die Wolle ca. fünfmal um vier Finger wickeln, Faden abschneiden, mit einem weiteren Stück des gleichen Fadens in der Mitte mit Doppelknoten abbinden und die Schlaufen auf beiden Seiten aufschneiden.
  • Ohren, Wackelaugen, Schnurrbarthaare, Holzperlennase und Wattebausch für die Blume am Po mit Heißkleber aufkleben.

 

Station: Salzteig

  • Salzteig
  • Nudelholz
  • Backpapier
  • Ausstecher mit Ostermotiven
  • Teigschaber und/oder Pfannenwender
  • Knetwerkzeug
  • Plastikei
  • Arbeitsunterlagen
  • Etwas Mehl
  • Zahnstocher

Salzteig nicht zu dünn ausrollen lassen, die Platte sollte schon 0,5cm dick sein.

Zum Ausrollen Unterlage, Teig und ggf. Nudelholz mit Mehl einstäuben.

Zum Rüberheben der ausgestochenen Teile auf das Backblech des Kindes Teigschaber oder flachen Pfannenwender benutzen.

Möchte man die Motive später aufhängen, in die „Plätzchen“ mit einem Zahnstocher Löcher hineinbohren.

Aus dem Salzteig einen dicken Strang rollen und als kleines Nest zusammendrehen, ggf. flechten. Wenn man das Plastikei (Mehl! Sonst klebt`s leicht an) in die Mitte drückt, kann man das Nest als Eierbecher nutzen. Plastikei natürlich wieder entfernen!

Die Kinder hatten für den Heim-Transport der Osterbasteleien jeder ein Backblech mit Backpapier ausgelegt dabei und die Eltern waren aufgerufen, die Kinder abzuholen und ihnen beim Tragen zu helfen, auch bei den Älteren.

Die Salzteigmotive müssen zu Hause getrocknet werden, dabei immer wieder mal auf dem Backpapier herumrutschen, damit nichts anklebt und auch die Unterseite besser trocknet. Wenn die Oberseite trocken ist, kann man das Motiv auch umdrehen. Nicht zu schnell bzw. bei zu hoher Temperatur trocknen, sonst kann der Salzteig leicht reißen oder brechen.

 

Station: Wäscheklammertiere

  • Wäscheklammer
  • Tonpapier braun, gelb, orange
  • Wackelaugen
  • Bunte Federn
  • Wolle für Schnurrbarthaare
  • Holzperle für Nase
  • Schere
  • Bleistift, Filzer
  • Vorlagen für Hase und Küken

Diese Wäscheklammertiere können als Namenskärtchen verwendet werden, dazu einfach jeweils auf den Bauch einen Namen drauf schreiben, möglichst bevor man das Tier auf die Wäscheklammer klebt.
Oder man nutzt es als Geschenkanhänger, auch wieder mit Namen oder einem kurzen Ostergruß auf dem Bauch.

  • Mit Hilfe der Vorlagen aus dem Tonpapier das gewünschte Tier und ggf. Schnabel, Kamm etc. anzeichnen und ausschneiden.
  • Wackelaugen auswählen.
  • Schnurrbarthaare aus Wolle herstellen. Dazu die Wolle ca. fünfmal um vier Finger wickeln, Faden abschneiden, mit einem weiteren Stück des gleichen Fadens in der Mitte mit Doppelknoten abbinden und die Schlaufen auf beiden Seiten aufschneiden.
  • Alle Einzelteile auf das „Tier“ aufkleben, Heißkleber.
  • Alternativ können Augen, Nase etc. auch mit Filzer aufgezeichnet werden.
  • Das fertige Tier auf der Wäscheklammer mit Heißkleber fixieren.

 

Station: Osterei geknackt mit Küken und/oder Hase

  • Pappteller weiß
  • Locher
  • Musterklammer, möglichst runder Kopf
  • Schere
  • Filzer
  • Tonpapier braun, gelb, rot, orange,  je nach Tier
  • Vorlagen für die Tiere

Ob ein Küken, ein Hase oder ein Foto mit dem eigenen Gesicht aus dem geknackten Ei heraus schaut, bleibt jedem selber überlassen.

  • Den Pappteller auf der Vorderseite bunt mit Filzer anmalen: Tupfen, Streifen, Spiralen, Ostergruß ….
  • Auf der Rückseite mit Bleistift eine Zackenlinie aufzeichnen und mit der Schere auseinander schneiden.
  • An einer Seite die beiden Tellerhälften übereinanderlegen und mit einem Locher ein Loch durch beide Tellerteile lochen.
  • Musterklammer hindurch stecken und die Enden auseinander biegen. Die beiden Papptellerteile sollten gerade noch so beweglich sein.
  • Küken und/oder Hase mit Hilfe der Vorlage aus Tonpapier ausschneiden und mit Filzer verzieren.
  • Küken und/oder Hasen mit Heißkleber auf die untere Eierhälfte kleben.

 

Station: Osternest aus Pappteller-Hase

  • 2 Pappteller weiß
  • Tacker, Schere
  • Wackelaugen, Filzer
  • Wolle für Schnurrbarthaare
  • Holzperle für Nase
  • Watte für Blume
  • Rosa Filzer für Ohren

Wenn man den Hasen oben zwischen den Henkeln nicht zu tackert, kann man in diese Öffnung eine Kleinigkeit in das Nest füllen.

  • Auf einem Pappteller Henkel und zwei Ohren anzeichnen und ausschneiden.
  • Zweiten Pappteller mittig falten.
  • Den gefalteten Pappteller entlang der Rundung tackern, dabei die Henkel und Ohren mit befestigen, jedoch in der Mitte eine Öffnung zum Füllen lassen.
  • Gesichtsteile und Wattebausch als Blume mit Heißkleber aufkleben oder ggf. malen.

 

Station: Häschen auf Mundspatel

  • Mundspatel
  • Pfeifenputzer
  • Wackelaugen oder Filzer
  • Wolle, dünne Kordel, Stickgarn o.ä.
  • Geschenkband o.ä. als Schal
  • Watte für Blume oder kleiner Bommel, Styropokugel o.ä.

Diese Häschen kann man gut in einen Blumentopf oder einen Kuchen mit reinstecken. Im Blumentopf wird zwar das Holz irgendwann morsch, aber eine Ostersaison schafft das Häschen locker!
Die Häschen können auch ein Geschenk beschriften, als Platzhalter dienen oder als Lesezeichen verwendet werden, hierzu evtl. besser die Blume weglassen.

  • Pfeifenputzer in der Mitte knicken, dann nochmals jeweils zur Mitte biegen (hier eher eine Schlaufe als ein Knick), sieht aus, wie ein großes, abgerundetes M.
  • Wackelaugen wählen oder Augen mit Filzer anzeichnen.
  • Aus Wolle, Kordel o.ä.  die Schnurrbarthaare knoten, hierbei auf die Proportionen des kleinen Häschens und der Dicke bzw. Länge der Schnurrbarthaare achten.
  • Kleinen Wattebausch für die Blume zusammendrehen oder Bommel wählen
  • Alle Einzelteile mit Heißkleber zusammenkleben. Für die Ohren die Enden und den mittleren Knick des Pfeifenputzers oben von hinten an den Holzspatel kleben.
  • Mit einem Geschenkband kann dem Hasen noch ein Schal umgebunden werden.

 

Die Kinder sollen je nach Bastelei, die sie gerade machen, an den jeweiligen Tisch / Station wechseln. Das klappt bei den älteren Kindern ganz gut, die jüngeren bleiben mitunter einfach bei ihrer Mama am Tisch, aber auch das ging gut, weil wir nicht alle Sitzplätze belegt hatten.

Die Backbleche der Kinder sind ihre Sammelstelle für ihre fertigen Basteleien, aber auch für ihre Stifte, Schere, Getränk usw. was sie gerade nicht brauchen.

Ich nehme den Müll, der bei den Bastelaktionen anfällt, weitestgehend mit und entsorge ihn dann. Daher habe ich immer zwei bis drei Mülltüten dabei. Dieses Mal gab es eine Mülltüte für Papier, eine für Tetra und eine für allgemeine Reste.