• Johannisbeeren (Foto: Markus Breier)
  • Mangold (Foto: Markus Breier)
  • Tomatenvielfalt (Foto: Thomas Jaksch)

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Aus dem aktuellen Heft

Buchsbaum-Ersatz

Da der Buchsbaum-Zünsler überall auf dem Vormarsch ist und bereits sehr viele Verluste zu beklagen sind, auch bei alten  ...

Torffrei – auch im Kistengarten

Weil der Wurzelraum im Hochbeet im Vergleich zum Boden doch etwas eingeschränkt ist, braucht man hochwertige Substrate. ...

Es kann gepflanzt werden

Die typische Pflanzsaison für die wurzelnackten Obstgehölze dauert von November bis März. Containerpflanzen können im  ...

Aktuelles

Gefüllter Kürbis

Liebe Flori-Fans,

Außerdem im Heft zu Lesen

Goldene Frucht der Antike: Die Quitte

Quitten sollten erst geerntet und verarbeitet werden, wenn sie gut ausgereift sind und sich die grüne Grundfarbe in leuchtendes Gelb verwandelt hat. Die Früchte halten sehr lange (ca. 10 Wochen) und können genauso wie Äpfel aufbewahrt werden, d. h. kühl lagern. Wegen des hohen Tanningehalts können Quitten nicht roh gegessen werden. Erst durch das Kochen verschwinden diese Gerbstoffe.
Tipp: In der Adventszeit einige Quitten in die warme Stube legen, dann verbreiten sie einen herrlichen Duft und eine behagliche Atmosphäre.

(Foto: André Chales de Beaulieu)

Gesunde Geschenk-Ideen aus dem Wilden Garteneck

Ab Ende Oktober wird im Garten aufgeräumt. Da fällt viel wertvolles Material an, das wir wunderbar in gesunde, leckere Geschenke verwandeln können. Denn Weihnachten kommt schneller als man denkt, und wie so oft sind es vor allem die selbst gebastelten kleinen Aufmerksamkeiten, welche die größte Freude bereiten.
Melisse, Lavendel, Fenchel, die letzten Rosenblüten, Beifußblüten, Blütenstände vom Muskateller-Salbei – was jetzt anfällt ist eine wilde Mischung. Ihr Aroma zeigt schon beim Schnitt und anschließend beim Trocknen dunkle Herbstnoten.Auch das Herbstlaub riecht nussig, moosig, nach Wald. Diese Atmosphäre kann man mit einer Spätsammlung einfangen und verschenken.

Bildunterschrift. Dreierlei »Immunkraft-Elixiere« aus Wildfrüchten (Foto: Bräutigam)

Effektive Mikroorganismen – was ist das überhaupt?

Die größten Erfolge beim Einsatz mit EM werden auf schlechten, verbrauchten Böden erzielt, wenn gleichzeitig viel organische Masse eingearbeitet und der Boden regelmäßig gemulcht wird. Eine äußerst sinnvolle Einsatzmöglichkeit ist im urbanen Gärtnern auf kleinen Flächen, Kübeln, Kästen und Töpfen. Durch regelmäßiges gießen mit einer EM-Lösung wird die Topferde neu belebt und die eingebrachten Mikroben können den vorhandenen Dünger aufschließen und pflanzenverfügbar machen.
Als besonders wirksam habe ich EM bei der Bearbeitung von extrem schweren Lehmböden erlebt. Bereits im zweiten Jahr werden Böden deutlich fruchtbarer, trocknen im Sommer kaum mehr aus, werden krümeliger und enthalten sehr viel mehr Regenwürmer. Vorausgesetzt die Erde wird regelmäßig mit organischem Material bedeckt, wie z. B. dünne Schichten von Rasenschnitt, Laub oder fein gehäckseltes Grünmaterial. Gerne wird es in Gärtnereien eingesetzt wo viele Pflanzen sehr eng beieinander stehen und die Gefahr von Krankheiten besonders groß ist.

Bildunterschrift: EM auf natürlichem Zeolith kultiviert. (Foto:Stefan Weiss/CC BY-SA 4.0)

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