• Johannisbeeren (Foto: Markus Breier)
  • Mangold (Foto: Markus Breier)
  • Tomatenvielfalt (Foto: Thomas Jaksch)

Aus dem Gartenratgeber

Aus dem Gartenratgeber des Landesverbandes

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Aus dem aktuellen Heft

Enziane in Garten und Natur

Keine Vorstellung von Enzianen wäre vollständig ohne den Inbegriff und großen Klassiker unter den Enzianen: den ...

Pflegeleichter Mais

Mais ist das Gemüse der Jahre 2021 und 2022 (vgl. April 2021). Leider findet man selbst im Hochsommer kaum noch frischen ...

Blüten- und Fruchtfall bei Obstbäumen

Nur ein kleiner Teil der Blüten eines Obstbaumes entwickelt sich bis zur Ernte zu Früchten. Vom Rest entlastet sich der ...

Aktuelles

Lila Luzi‘ ist das »Bayerische Gemüse des Jahres 2022«

Sie sind klein, aber sie haben es in sich:

Außerdem im Heft zu Lesen

Gurken machen gesund und schön

Gurken sind äußerst reich an Formen und Verwendungsmöglichkeiten. Von winzig kleinen Trauben- oder Einlegegurken über handliche Salatgurken von Beet und Balkon bis zu den 5 kg schweren und 60 cm langen Azia-Senfgurken reicht die Palette. Es gibt weiße, gelbe und grüne Sorten, kugelförmige, walzenförmige und schlangenförmige, mit glatter, gestachelter, warzenförmiger oder pickeliger Oberfläche.
Gurken können bei genügend Wärme sehr hohe und lange anhaltende Erträge bringen und entlasten damit die Haushaltskasse. Die angenehm mild und frisch schmeckenden Früchte enthalten viel Wasser und Ballaststoffe, aber kaum Kalorien.
Sehr beliebt sind mittlerweile die nur 20 cm langen, knackigen Mini-, Aroma-, Snack- oder Portionsgurken, die herrlich süß-aromatisch schmecken und eine weiche Schale besitzen, die man mitessen kann. Schälen ist überflüssig: ganz einfach reinbeißen und genießen – so einfach ist das. Die Ernte zieht sich über viele Monate hin, von Juli bis spät in den Herbst.

Bildunterschrift: Die Seitentriebe der Gewächshausgurken sollten jeweils nach dem ersten oder zweiten Blatt bzw. Fruchtansatz gekappt werden. (Foto: Stein)

Nur für kurze Zeit Baumblütenzauber der »Wilden Gartenküche«

Wilde Kräuter sind sie nicht, die Baumblüten. Wild jedoch sind die Ideen, was man daraus zaubern kann.
Die passenden Blüten dazu finden Sie vor allem in den Biodiversitäts-Wildhecken: Schlehe, Kornelkirsche, Weißdorn … schmecken überraschend interessant. Die Apfel-, Kirsch- und Pfirsichblüten begeistern durch Bittermandelnoten, Ahorn entwickelt eine knackig-grüne Süße.
Baumblüten sind das formgewordene Begehren. Ihr Zweck besteht darin, möglichst viele Insekten anzulocken. Und so entfaltet sich in wenigen Tagen ein »Rausch« der Fruchtbarkeit: alles duftet, die Luft summt – und auch wir Menschen
beginnen vom Frühling zu träumen. Die Japaner feiern diesen Zauber mit dem Kirschblütenfest, wir Bayern tanzen um den Maibaum.

(Foto: Bräutigam)

Rhabarber&Spargel

Sie sind zwei der ersten heimischen Gemüsearten, die in Bayern geerntet werden und für beide findet das Ernteende um den Johannitag am 24. Juni statt. Auch optisch sind sie sich durch ihre lange, schlanke Form ähnlich.
Beide gehören zum Gemüse, auch wenn für viele der Rhabarber zum Obst zählt. Rhabarber gehört eher zu der Fraktion „sauermacht lustig”, doch dank Süßungsmitteln wird er gerne zu feinen Kuchen und Desserts verarbeitet. Aber auch fruchtige Gelees oder spritzige Getränke lassen sich mit den rot-grünen Stangen zubereiten. Rhabarberstangen werden geputzt und lassen sich direkt weiter verarbeiten.
Spargel gehört zu dem Gemüse, die jährlich sehnsüchtig erwartetwerden – ist die Zeit von Freilandware ja auf gut zwei Monate begrenzt und dies gilt es zu nutzen. Spargel schmeckt einfach immer, egal ob klassisch mit einer Sauce Hollandaise, als feine Cremesuppe oder in neuen Rezeptkreationen. Weißer Spargelmuss geschält werden, grüner Spargel wird nur gewaschen und die Enden abgeschnitten.

Bildunterschrift: Panierte Spargelstangen (Foto: die hauswirtschafterei)

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