Bericht zum BV-Jugendseminar am 19.10.2013 im Haus im Moos

Begrüßung durch Wolfram Vaitl, der auf den Wandel der Jugendarbeit hinwies.

Begrüßung durch Thomas Janscheck mit dem Lied „Mir geht`s heut saugut“.

 

Vorträge des Kreisverbands Neuburg-Schrobenhausen und verschiedener ortsansässiger Vereine

 

Angesprochene Themen:

 

Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege stellte das Kernstück des LV zur Jugendarbeit vor, den „Leitfaden für Jugendarbeit“ und die verschiedenen Informationsdienste des Landesverbandes.
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Abschließend zum Vormittagsprogramm rief Wolfram Vaitl dazu auf, die Ehrenamtskarte zu beantragen. Dazu müssten die geforderten Stunden nicht mit einer Tätigkeit, sondern in der Summe der Tätigkeiten erreicht werden, also bei Aufgaben im OGV und Kirche und Gemeinderat und Lotsendienst und …
Anfangs sei die Karte nur jährlich ausgestellt, aber nach 20 Jahren bekomme man sie „lebenslänglich“.
Eintritte von einigen Museen, Schwimmbädern u.ä. sind mit der Ehrenamtskarte günstiger oder sogar kostenlos.

Vorträge des Kreisverbands Neuburg-Schrobenhausen und verschiedener ortsansässiger Vereine

Vortrag

KV Neuburg-Schrobenhausen - Rosina Feigl

Der rührige Kreisverband bietet an: Schulungen, Ferienprogramm, Angebote für Kinder und Familien , Ausstellungen, Jugendleitertreff, Seminare … und beschreibt die eigene Zielsetzung.
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OGV Feldkirchen – Rita Fürst

Beschreibung einzelner Aktionen: Insektenhotel, Apfelpressen, Waldspaziergang ….
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OGV Baring - Brigitte Stark

Die Kindergruppe betreut einen Krautgarten und macht einige, teils regelmäßig wiederkehrende Aktionen, wie den Bandltanz, Wanderungen, Krippenbau, Osterbasteleien …
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OGV Königsmoos - Tanja Kügler, Stefanie Wimmer

Im Verein werden verschieden Aktionen durchgeführt, ein Ferienprogramm (Indianerfest)  gestaltet und es gab eine große Aktion Ramadama, die sogar heute noch zum Besuch einlädt und zur Veranschaulichung von Umweltthemen bei Schulklassen und Kindergartengruppen dient.
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OGV Karlshuld – Die Rosenkids / Cornelia Wagner, Theresa Traber, Evelyn Bachhuber

Die Vortragenden waren selber Jugendliche, die bereits in der Jugendarbeit aktiv sind und sie stellten Aktionen vor, die bei den Rosenkids durchgeführt wurden. Ausführlicher berichteten Sie über das „Perfekte Dinner“ ….
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OGV Pobenhausen – Regina Stoll-Kreil

Der Verein nahm mit einer Gruppe Jungs an einem Vogelscheuchen-Wettbewerb teil und es kamen einzigartige Wesen dabei zustande, was sicherlich an der speziellen Materialauwahl lag: Wurzelstöcke, Äste, CDs, Dosen …
Bericht im pdf-Format

 

Das Nachmittagsprogramm gestaltete Dagmar Held unter dem Motto „...aus allen Ecken sprießen“ Lieder und Tänze für Kinder und Jugendliche mit einer erlebnisorientierten Vermittlung.

Ausführungen von Thomas Janscheck:

Er wies eindringlich auf den Informationsgehalt der BV-WebSite hin. Leider kommen die Infos nicht immer bei allen Mitglieder an und egal auf welcher Ebene sie ins Stocken geraten, über den Newsletter und die WebSite haben alle die Möglichkeit, sich zeitnah und persönlich informieren zu lassen.

 

Sollten Kreisverbände oder OGVs eigene Internetseiten haben, aber nicht auf der Internetseite vom Bezirks- oder Landesverband verlinkt sein, so sollen sich diese bitte an entsprechender Stelle melden, damit dies nachgeholt wird.

 

Die Apfelfibel wurde gezeigt und es gibt bereits Rückmeldung von verschiedenen Lehrkräften der Grundschulen, dass es eine gute Grundlage zum Unterricht sei. Auch bei OGVs mit Saftpressen würde sich die Apfelfibel sehr gut zur Jugendarbeit anbieten, denn in diesen aber auch allen anderen OGVs sind Äpfel bestimmt ein wichtiges Thema.
Leider ist die Apfelfibel noch nicht allen bekannt, also bitte dafür Werbung machen. Man kann sie online anschauen und ausdrucken oder über den Kreisverband bestellen zu 1€ je Heft.

 

Ebenso wurde das Streuobstmemory vorgestellt. Es entspricht den Regeln eines normalen Memory, man sucht Paare von Äpfeln, Zwetschgen etc.. Die Namen der Sorten stehen jeweils dabei, so dass sich zu den Bildern auch die richtigen Bezeichnungen einprägen und die Kinder die Vielfalt der Sorten erkennen bzw. auf die Unterschiede aufmerksam werden.
Die Bestellung ist an den Kreisverband zu richten und von dort gebündelt an Wolfram Vaitl weiterzuleiten.

 

Thomas berichtete kurz über den diesjährigen Ausflug nach Tirol, die gemeinsam organisierten Seminare „Heimat aktiv gestalten“ und dass eine weitere Zusammenarbeit mit Tirol geplant ist. Dabei ist ein Liederprojekt anvisiert, ebenso wie ein Sortenpool und eine Kooperation zu Saatgut und Reiser. Es müssen u.a. noch Schulen gesucht werden, die den Pool pflegen, verwalten und den Verkauf übernehmen.

 

Thomas betonte, wie erfolgreich der BV mit seiner eigenen Jugendleiterausbildung ist und dass es die „Gartler“ wirklich schaffen, aus den eigenen Reihen ganze Kurse zustande zu bringe, in denen die Teilnehmer nicht nur viel zu den Grundsätzen der Jugendarbeit lernen, sondern auch in den Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten treten können und sich ein Netzwerkt der Jugendleiter entwickeln kann. Zwei Kurse sind absolviert und für 2014 steht der nächste an. Es sind noch 10 Plätze frei und wer Interesse hat, kann sich hier informieren unter.

 

Ganz wichtig wäre es auch, dass die bereits ausgebildeten Jugendleiter (und aktueller Erste Hilfe Kurs) sich für die JuLeiCa anmelden, damit der Bezirksverband in den Bezirksjugendring kommt und dann für OGV-Aktionen mehr Zuschüsse ermöglichen kann.

 

Weiter wurde der Ordner Schmatzi aus Tirol vorgestellt und jeder konnte ihn durchblättern.
Bezugsmöglichkeit: www.schmatzi.at
In diesem Ordner werden Basteleien und vor allem viele Kochanregungen für die Jugendarbeit mit saisonalem und regionalem Obst und Gemüse vorgestellt.

 

Für 2014 wird ein neues zweitägiges Seminar vom BV angeboten, es heißt Schätze der Natur und hat die drei Themenschwerpunkte Musik, Geografie (GPS) und Natur (Kräuter zum Essen und evtl. auch noch in der Kosmetik).
Thema Geografie: Roland Herzog, stellv. Leiter der Jugendsiedlung Hochland, verknüpft durch GPS die digitale Welt mit der Natur und man kann davon ausgehen, dass es für Jugendliche ein ansprechendes Thema ist.
Gedacht ist dieses Seminar für Kinder- und Jugendleiter, die noch nach Themen und Ideen zur Ferienbetreuung im Sommer 2014 suchen. Auch hier erfolgt die Anmeldung über den Kreisverband, damit dieser über die Anzahl der Teilnehmer informiert ist und ggf. Zuschüsse bewilligen kann. Die Entscheidung, ob und in welcher Höhe Zuschüsse bewilligt werden, trifft jeder einzelne Kreisverband für sich selbst. Es kann natürlich auch beim eigenen Verein wegen Zuschüssen nachgefragt werden.

 

Die neue Rubrik Beispiele für Aktionen auf der Internetseite des BV wurde vorgestellt. Da das Projekt erst frisch gestartet ist, sind es noch nicht so arg viele Beiträge, aber wenn jeder von seinen Aktionen berichtet und auch Details über Materialien, Vorbereitungen etc.  beisteuert, kann es ein lebendiger und informativer Ideenpool für alle in der Jugendarbeit werden. Je mehr mitmachen, um so mehr profitieren alle davon. Also bitte Texte und Fotos an Susanne Loidl (ed.nreyabrebo-enierevuabnetrag@nenoitka-reuf-eleipsieb) schicken, aber Fotos nur, wenn von allen abgebildeten Personen (bzw. von den Eltern der Kinder) die Einverständnis vorliegt.

 

Noch ein paar persönliche Tipps zur Organisation von Kinder und Jugendgruppen durch Thomas Janscheck:

  • Ein Gartenbauverein soll eine leistungsfreie Zone sein, Kinder sollen sich entspannen und in Ruhe die Natur entdecken und Erfahrungen sammeln können
  • Persönliche Empfehlung:
    • 5€ jährlicher Mitgliedsbeitrag für Kinder und Jugendliche
    • Pro Aktion mind. 2€, dafür immer Brotzeit durch OGV bereitstellen
    • Sparschwein zum Kassieren aufstellen. Die Erfahrung zeigt, es wird immer mehr gegeben, als tatsächlich verlangt
    • Beim Basteln bastelt jedes Kind zwei Objekte, das zweite ist für den Verein zum Verkauf und daraus können andere Sachen finanziert werden

Dr. Lutz Popp und Thomas Janscheck wiesen noch darauf hin, dass es die BayWa-Stiftung gibt, die bereits mehrere Schulgärten finanziell unterstützt hat. Dabei ist es unerheblich, ob ein Schulgarten angelegt oder umgebaut wird. Es gibt nur Sachleistungen (z.B. Saatgut, Werkzeug, Baumaterial), keine personelle Unterstützung.

Ebenso gibt es die Edeka-Stiftung, die Koch- und Gemüsebücher entwickelt hat und sowohl Kindergärten als auch Schulen unterstützt.